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Nur drei Wochen nach dem Tod der beiden Entwicklungshelfer in den Bergen der östlichen Provinz Parwan, erreicht uns jetzt schon die nächste Horrornachricht: Wie das Außenministerium bestätigte, starb in der westlichen Provinz Ghor ein deutscher Tourist, nachdem er und seine Begleiter in einem Fahrzeug von zwei Unbekannten auf einem Motorrad angegriffen wurden. Wie auch bei dem Angriff von vor drei Wochen handelt es sich bei Ghor um eine Gegend, die als relativ sicher gilt. Italien hat hier die Führung der internationalen Truppen, während die Bundeswehr für den nördlichen Teil des Landes zuständig ist.

Der Vorfall soll sich Behörden zufolge am Samstagnachmittag im Bezirk Dawlatjar ereignet haben. Der Gouverneur der Region sagte der Presse, dass der deutsche Tourist, ein 57-jähriger aus Baden-Württemberg, per Geländefahrzeug in einem Waldgebiet unterwegs gewesen sei. Read the rest of this entry »

Leider haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Die beiden Deutschen, die vor gut vier Wochen beim Wandern verschwanden, sind tot aufgefunden worden. Sher Ahmad Maladani, Polizeichef der östlichen Provinz Parwan, sagte, dass ein Rettungsteam am späten Nachmittag des 4. September zwei Leichen gefunden habe. Das Rettungsteam habe vier Stunden benötigt, um die Leichen zu Fuß von der Hauptstraße zu erreichen. Maladani sagte ausserdem , dass beide Männer Schusswunden in der Brust hatten, dass aber nicht abschließend geklärt sei, wann sie gestorben sind. Man habe das Innenministerium und die deutsche Armee um Hubschrauber gebeten, so Maladani, um die Leichen bergen zu können. Bis gestern war allerdings noch nicht klar, ob es sich tatsächlich, um die beiden Vermissten handelte.
Laut eines Berichtes der Agende France Press hätten in den vergangen Tagen deutsche Vertreter die Leichen in Augenschein genommen, und man müsse „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ davon ausgehen, dass es sich um die beiden Vermissten handele. Das betätigte auch Aussenminister Guido Westerwelle. Zwar steht die endgültige Identifizierung noch aus, Westerwelle sprach den Angehörigen aber bereits sein Mitgefühl aus. Read the rest of this entry »
Die Befürchtungen verstärken sich, dass die beiden Deutschen, die seit Freitag in den schneebedeckten Bergen des Salang-Passes im Norden von Kabuls vermisst werden, entführt wurden. Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle bestätigte gegenüber Medienvertretern das Verschwinden der beiden deutschen Staatsangehörigen, machte keine Angaben zur Identität der beiden. Dagegen berichtete die Sächsische Zeitung, dass es sich bei einem der beiden Vermissten um einen 69-jährigen Meißener handelt. Westerwelle betonte, dass es eine intensive Suche nach den Vermissten bereits im Gange sei. Man bemühe sich momentan, herauszufinden, ob es sich tatsächlich um einen Fall von Entführung handele.
Selbstmordattentäter haben gestern die Gebäude des British Council, einer gemeinnützigen, kulturellen Einrichtung zur Förderung der internationalen Beziehungen, in Kabul angegriffen und dabei mindestens zwölf Menschen getötet, darunter einen neuseeländischen Soldaten. Den Angreifern gelang es, sich in die Büros des Kulturvereins zu schießen und in einem anschließenden, heftigen Scharmützel insgesamt fast neun Stunden zu bestehen. Der Tag hatte symbolische Bedeutung, da die Afghanen am 19.8. seit 1919 die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft begehen.