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	<description>Das Neueste aus Afghanistan</description>
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		<title>Junges Theater in Kabul</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 22:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Engagement einzelner ist es zu verdanken, dass sich in Kabul langsam eine Kulturszene entwickelt. In einer Stadt, die noch immer im Kriegszustand verweilt, erprobt eine Gruppe afghanischer junger Männer in einem heruntergekommenen Haus ein Puppentheater. „Der Wolf und die sieben Geißlein“ soll in wenigen Wochen für afghanische Kinder in der Hauptstadt aufgeführt werden. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kabuldiplo.de/goto/http://www.flickr.com/photos/ericmensen/2245642728/" title="Homebody_Kbul_046.jpg by Eric Mensen, on Flickr" ><img class=" " src="http://farm3.staticflickr.com/2170/2245642728_8b0066e08c.jpg" alt="Homebody_Kbul_046.jpg" width="270" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Eric Mensen</p></div>
<p>Dem Engagement einzelner ist es zu verdanken, dass sich in Kabul langsam eine Kulturszene entwickelt. In einer Stadt, die noch immer im Kriegszustand verweilt, erprobt eine Gruppe afghanischer junger Männer in einem heruntergekommenen Haus ein Puppentheater. „Der Wolf und die sieben Geißlein“ soll in wenigen Wochen für afghanische Kinder in der Hauptstadt aufgeführt werden.</p>
<p>Das bekannte Tiermärchen der Brüder Grimm erzählt die Geschichte von den sieben Geißlein, die von ihrer Mutter die Anweisung erhalten, in ihrer Abwesenheit niemanden ins Haus zu lassen. Dem bösen Wolf gelingt es jedoch, Einlass zu erhalten und sechs Geißlein zu fressen.<span id="more-102"></span> Ein Geißlein, das sich während des Überfalls in einer Standuhr versteckt hatte, rettet mit seiner Mutter jedoch die Geschwister lebend, indem sie dem schlafenden Wolf den Bauch aufschneiden und dafür schwere Steine in den Unterleib des Übeltäters nähen. Dieser ertrinkt daraufhin, weil er bei dem Versuch, seinen Durst zu löschen, von der Schwere ins Wasser gezogen wird.</p>
<p>Zusammen mit anderen kleinen Gruppen, wie dem jungen afghanischen Theater-Ensemble „Exile“, das von der deutschen Hilfsorganisation „medico international“ mit Scheinwerfern und Theaterschminke für seine Darstellung von „Romeo und Julia“ unterstützt worden ist, bildet diese Theatergruppe einen Baustein für die aufkeimende Theaterszene Kabuls. Als weiteres Projekt planen die jungen afghanischen Männer eine Version William Shakespeares „Othello“. Europäische Geschichten scheinen also offenbar auch in Afghanistan sich zunehmender Beliebtheit zu erfreuen.</p>
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		<title>Opiumpreis in Afghanistan drastisch angestiegen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 22:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Opium (Bild: Feargal) Ein vor kurzem erschienener Bericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) zeigt einen gewaltigen Anstieg des Wertes von in Afghanistan produziertem Opium. Die Einnahmen durch die afghanische Opiumproduktion beliefen sich 2011 demnach auf 1,4 Milliarden US-Dollar, was in etwa 1,1 Milliarden Euro entspricht und neun Prozent des Bruttoinlandsproduktes Afghanistans ausmacht. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kabuldiplo.de/goto/http://www.flickr.com/photos/feargal/3906396357/" title="Papaver somniferum (Opium poppy) by Fergal of Claddagh, on Flickr" ><img class=" " src="http://farm3.staticflickr.com/2479/3906396357_f6beed654e.jpg" alt="Papaver somniferum (Opium poppy)" width="270" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Opium (Bild: Feargal)</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Ein vor kurzem erschienener Bericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) zeigt einen gewaltigen Anstieg des Wertes von in Afghanistan produziertem Opium. Die Einnahmen durch die afghanische Opiumproduktion beliefen sich 2011 demnach auf 1,4 Milliarden US-Dollar, was in etwa 1,1 Milliarden Euro entspricht und neun Prozent des Bruttoinlandsproduktes Afghanistans ausmacht. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr beläuft sich auf 133 Prozent. Der Exportwert lag sogar bei 2,4 Milliarden US-Dollar (in etwa 15 Prozent des BIP). Auch die Menge des produzierten Opiums ist rasant gestiegen. So wurden laut UN-Bericht ca. 3600 Tonnen des Rauschmittels produziert, 2011 schon 5800 Tonnen, ein Anstieg von 61 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-97"></span>2010 war die Ernte aufgrund einer Pflanzenkrankheit stark vermindert, so dass sich ein Mangel an frischen Opium abzeichnete. Ein starker Preisanstieg wurde vorhergesagt, allerdings wurden jegliche Erwartungen übertroffen. Ein weiterer Grund für den rasanten Anstieg liegt außerdem in der gleichzeitigen Abnahme des Preises für Weizen. Laut UN-Bericht wurde in Afghanistan mit der Droge ein elfmal höherer Gewinn als mit Weizen erwirtschaftet &#8211; so eine große Differenz gab es seit 2003 nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Afghanistan ist der weltweit größte Opiumproduzent, mit keinem anderen Rohstoff lassen sich dort so große Geldmengen erwirtschaften. Mehr als die Hälfte der betroffenen Bauern gaben zu, den Schlafmohn, aus dem das Opium hergestellt wird, vor allem wegen des hohen Gewinns anzubauen. Der Geschäftsführende der UNODC, Yuri Fedotov, nannte das Rauschmittel einen „bedeutenden Teil der afghanischen Wirtschaft“, außerdem trage es „beträchtlich zur Finanzierung der Aufstände und der Korruption“ bei. Er forderte ein deutlicheres Eingreifen der afghanischen Regierung und auf internationaler Ebene.</p>
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		<title>Hamburger Arzt rettet Kinder in Kabul</title>
		<link>http://www.kabuldiplo.de/2012/01/09/hamburger-arzt-rettet-kinder-in-kabul/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 22:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsorganisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sein Name lautet Matthias Angrés, er ist Mediziner aus Hamburg und er hat sich ein Team aus Kardiologen zusammengestellt, die unter dem Namen RobinAid nach Bagdad und Kabul reisen, um die dortigen, hilfsbedürftigen Kinder zu operieren. Mit seiner neuen Stiftung RobinAid, versucht Matthias Angrés Kindern zu helfen, die unter Herzfehlern oder ähnlich schlimmen Schicksalen leiden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kabuldiplo.de/goto/http://www.flickr.com/photos/34517490@N00/3315085038/" title="Kabul, 1978 by nicksarebi, on Flickr" ><img class="alignleft" style="margin-left: 8px; margin-right: 8px;" src="http://farm4.staticflickr.com/3539/3315085038_7af2e0c068.jpg" alt="Kabul, 1978" width="288" height="167" /></a>Sein Name lautet Matthias Angrés, er ist Mediziner aus Hamburg und er hat sich ein Team aus Kardiologen zusammengestellt, die unter dem Namen RobinAid nach Bagdad und Kabul reisen, um die dortigen, hilfsbedürftigen Kinder zu operieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit seiner neuen Stiftung RobinAid, versucht Matthias Angrés Kindern zu helfen, die unter Herzfehlern oder ähnlich schlimmen Schicksalen leiden. Da eine ausreichende medizinische Versorgung in ihrem Land unmöglich ist, hat es sich der Hamburger zur Aufgabe gemacht, den kleinen Menschen mit seinem Team zu helfen. Das einzige Kinderherzzentrum in ganz Irak befindet sich im Abn-Bitar-Hospital in Bagdad. Dort geschehen täglich neue Wunder, während die ärztliche Versorgung in diesem Land ist an anderen Stellen katastrophal ist.<span id="more-90"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Angrés versucht mit seinem Team, diese Ungerechtigkeit wenigstens ein bisschen zu verringern. Sein Engagement startete im Jahr 2007 mit einer Reise nach Afghanistan, bei der er Kindern in Not half. Im Oktober des gleichen Jahres organisierte er Luftbrücken, genauso im Februar 2008. Kinder aus Afghanistan wurden nach Hamburg geholt und im dortigen Krankenhaus operiert. Bis 2008 war Angrés noch Ärztlicher Direktor des Albertinen-Krankenhauses in Schnelsen. Im April 2009 gründete er dann seine Hilfsorganisation RobinAid, um das Leid in der Welt ein wenig kleiner zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem promovierten Arzt, der erst kürzlich aus Bagdad zurück nach Deutschland kam, fällt es nach eigenen Angaben übrigens schwer, sich bei seinen Heimatbesuchen wieder auf das hiesige Schlaraffenland einzustellen. Denn als genau das sieht er unser Land. Er hält Themen wie Euro- und Finanzkrise als Kleinigkeiten im Vergleich zu den Problemen an, mit denen Menschen in anderen Regionen der Erde zu kämpfen haben. Der Kontrast von Kabul und Bagdad zu Hamburg sei beinahe unmenschlich groß.</p>
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		<title>Keine Panzer auf dem Fairway</title>
		<link>http://www.kabuldiplo.de/2011/12/19/keine-panzer-auf-dem-fairway/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 17:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Photo: kabulgolfclub.org Man kennt den Kabul Golf Club hier in der Hauptstadt. Jahrelang rosteten sowjetische Panzer auf dem Fairway vor sich hin, Erinnerungstücke an eine vergangene Schlacht, als hier an Entspannung und Stille beim Putten nicht zu denken war. Mit viel Liebe und unendlich viel Arbeit haben die Betreiber den Golfplatz jetzt aber wieder spielbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="" class="wp-caption alignleft" style="width: 243px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class=" " title="kabul golf" src="http://www.kabulgolfclub.org/sitebuildercontent/sitebuilderpictures/18.gif" alt="" width="233" height="156" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Photo: kabulgolfclub.org</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Man kennt den Kabul Golf Club hier in der Hauptstadt. Jahrelang rosteten sowjetische Panzer auf dem Fairway vor sich hin, Erinnerungstücke an eine vergangene Schlacht, als hier an Entspannung und Stille beim Putten nicht zu denken war. Mit viel Liebe und unendlich viel Arbeit haben die Betreiber den Golfplatz jetzt aber wieder spielbar gemacht. Er ist ein Symbol des aufstrebenden Afghanistans &#8211; auch wenn die Panzer als Requisiten dem Platz sicherlich ein tollen Erlebnisbonus eingebracht hätten.</p>
<p style="text-align: justify;">Golf wurde in Afghanistan bereits 1911 eingeführt, als der Monarch Emir Hajibullah Khan seine Leidenschaft für den Sport entdeckte und angeblich so viel spielte, dass Petitionen direkt auf den Platz gebracht werden mussten, um von ihm unterzeichnet zu werden. <span id="more-85"></span>Als Khan 1919 einem Attentat zum Opfer fiel, wurde er auf einem seiner zahlreichen Anlagen in Jalalabad begraben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit zwischen dem zweiten Weltkrieg und 1978 gilt als das goldene Zeitalter des afghanischen Golfsports. Afghanistan sollte touristisch erschlossen werden, zu diesem Zweck wurde auch der Kabul Golf Club gegründet. Zahlreiche Ausländer und Afghanen tummelten sich auf dem Gelände, das dank eines ausgeklügelten Bewässerungssystems und der aufopferungsvollen Arbeit von Gärtnern zu den schönsten Golfanlagen Asiens gehörte. Selbst eine Frauen-Liga gab es damals. An diese glorreiche Vergangenheit möchte der Kabul Golf Club heute wieder anknüpfen und damit ein Symbol für die Zukunft schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar fehlt es noch an vielem, Gras, Wasser, Infrastruktur und natürlich: an Spielern. Denn nur wenige Golfer finden den Weg über einen beunruhigend unbefestigten Weg zum Klubhaus. Aber aufgrund der begeisterten Business Community Kabuls gibt es Hoffnung, das in Kürze ein Stück Kabuler Vergangenheit wieder belebt werden kann. Während der letzten 12 Monate wurden elektrische Leitungen verlegt, man arbeitet fieberhaft an der Ausbesserung einzelner Löcher. Und wenn eines Tages die Kämpfe aufhören, wird man beim Kabul Golf Club bereit sein für Afghanistans neue Zukunft.</p>
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		<title>Hilfsorganisationen fürchten NATO-Rückzug</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 18:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Während Präsident Karzai diese Woche in Bonn weilte und an einer internationalen Konferenz zur Lage in der Region teilnahm, verschlechtert sich die Stimmung merklich hier in Kabul. Besonders bei den Mitarbeitern der vielen Hilfsorganisationen, die vor Ort so ausgezeichnete Arbeit leisten, befindet sie sich auf einem Tiefpunkt. Grund für den Pessimismus sind Ängste über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin-left: 8px; margin-right: 8px;" title="Karzai" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ee/Hamid_Karzai_in_February_2009.jpg/538px-Hamid_Karzai_in_February_2009.jpg" alt="" width="210" height="224" />Während Präsident Karzai diese Woche in Bonn weilte und an einer internationalen Konferenz zur Lage in der Region teilnahm, verschlechtert sich die Stimmung merklich hier in Kabul. Besonders bei den Mitarbeitern der vielen Hilfsorganisationen, die vor Ort so ausgezeichnete Arbeit leisten, befindet sie sich auf einem Tiefpunkt. Grund für den Pessimismus sind Ängste über die Zukunft des Landes angesichts des drohenden Abzugs der NATO-Truppen in wenigen Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar sagten die USA in Bonn erneut finanzielle Unterstützung zu und auch Deutschland erneuerte sein Versprechen, Afghanistan nicht sich selbst zu überlassen. Dennoch ist angesichts der sich ausweitenden Wirtschaftskrise in Europa und der angespannten Wirtschaftslage in den USA die Angst groß, dass weitere Einschnitte bei Finanzhilfen mit dem Abzug der Truppen einhergehen könnten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-77"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die USA hatten ihr Hilfsbudget für das Fiskaljahr 2011 bekanntlich bereits um die Hälfte von 4 Milliarden auf 2 Milliarden USD reduziert. Dass hatte auch direkte Konsequenzen für Organisationen wie CARE, die laut einer Pressemeldung 80 Prozent ihres Jahresbudgets verloren. Das Resultat: Kündigungen, Kürzungen und Streichung von wichtigen Programmpunkten. Zwar gibt es auch Stimmen, die sagen, man könne nach wie vor effektiv Hilfe anbieten, doch die Pessimisten gewinnen langsam aber sicher Überhand.</p>
<p style="text-align: justify;">Dementsprechend mahnte Karzai in Bonn, die Kriegsmüdigkeit der Allierten dürfe nicht dazu führen, die Ziele für Afghanistan und die gesamte Region aus den Augen zu verlieren. Angesichts der sich verschlechternden Beziehung mit Pakistan dürfte er damit richtig liegen. Karzai forderte insgesamt 10 Milliarden USD Unterstützung pro Jahr, um die Armee aufrecht zu erhalten, Polizeikräfte zu trainieren und die Regierung am Laufen zu halten. &#8220;Wir brauchen Ihre Unterstützung&#8221;, sagte Karzai Reportern, &#8220;zusammen haben wir den Terrorismus bekämpft und dafür Blut und Ressourcen geopfert.&#8221; Man dürfe jetzt nicht einknicken.</p>
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		<title>Neuer Chef der Zentralbank vom Parlament bestätigt</title>
		<link>http://www.kabuldiplo.de/2011/11/27/neuer-chef-der-zentralbank-vom-parlament-bestatigt/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 00:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Präsident Hamid Karzai am Donnerstag Noorullah Delawari als neuen Chef der in Schwierigkeiten geratenen afghanischen Zentralbank nominiert hatte, bestätigte das afghanische Parlament die Wahl Karzais heute. Erste Aufgabe des neuen Chefs dürfte es sein, den jüngsten Skandal der Kabul Bank aufzuarbeiten. Dort hatte es massive Fälle von Veruntreuung und Missmanagement gegeben. Eine schwere Hypothek [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin-left: 8px; margin-right: 8px;" title="Zentralbank" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/98/Da_Afghanistan_Bank_Logo.svg/400px-Da_Afghanistan_Bank_Logo.svg.png" alt="" width="192" height="192" />Nachdem Präsident Hamid Karzai am Donnerstag Noorullah Delawari als neuen Chef der in Schwierigkeiten geratenen afghanischen Zentralbank nominiert hatte, bestätigte das afghanische Parlament die Wahl Karzais heute. Erste Aufgabe des neuen Chefs dürfte es sein, den jüngsten Skandal der Kabul Bank aufzuarbeiten. Dort hatte es massive Fälle von Veruntreuung und Missmanagement gegeben. Eine schwere Hypothek für den neuen Mann.</p>
<p style="text-align: justify;">Delawari hat eine exklusive Karriere hinter sich und verfügt über große Erfahrung. 1967 verließ er das Land und studierte in England und an der Universität Kalifornien in Los Angeles. Als in Afghanistan das politische Chaos ausbrach und wenig später die Russen einmarschierten, entschied sich Delawari, in den USA zu bleiben. Er arbeitete für mehrere Banken in Kalifornien und kehrte erst 2002, nach der amerikanischen Invasion, nach Afghanistan zurück.<span id="more-69"></span> Seitdem ist er mit anderen ehemaligen Exilanten damit beschäftigt, die afghanische Zentralbank und natürlich den gesamten afghanischen Bankensektor auf Kurs zu bringen. Delawari ist nicht unumstritten, auch die Korruptionsvorwürfe haben seine Person nicht ausgelassen. Allerdings ist der Wirtschaftsexperte den Taliban auch aus persönlichen Gründen nicht gewogen: Seine Tochter Ariana hielt sich während der Anschläge vom 11. September in einem Nachbargebäude des World Trade Center auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Delawari steht jetzt die Mammut-Aufgabe bevor, die Zentralbank zu reformieren. Sein Vorgänger, Abdul Nadir Fitrat, hat sich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert und verließ die Bank im Juni nach sechs Jahren mit einem Verlust fast einer Milliarde US-Dollar. In den letzten Monaten wurde die Entwicklungshilfe für Afghanistan auf breiter Front reduziert, zuletzt gab es dennoch vom IMF positive Signale. Delawari könnte weiter dazu beitragen, dass Afghanistan finanziell auf solideren Beinen steht.</p>
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		<title>Immobilienkrise &#8211; Jetzt auch in Kabul</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 20:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es in den letzten Jahren eine Branche in Kabul gab, die keinen Grund hatte zu klagen, so waren das die Immobilienmakler. Ganz richtig. Die Immobilienmakler. Entwicklungshilfe, Aufbauzahlungen und die Rückkehr von tausenden Emigranten machten den Kabuler Immobilienmarkt zu einer Success Story ohne gleichen in einer Stadt, die nach wie vor mit der Normalität kämpft. Doch jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin: 8px;" title="Gallerie" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c8/National_gallery_of_Afghanistan.jpg" alt="" width="235" height="176" />Wenn es in den letzten Jahren eine Branche in Kabul gab, die keinen Grund hatte zu klagen, so waren das die Immobilienmakler. Ganz richtig. Die Immobilienmakler. Entwicklungshilfe, Aufbauzahlungen und die Rückkehr von tausenden Emigranten machten den Kabuler Immobilienmarkt zu einer Success Story ohne gleichen in einer Stadt, die nach wie vor mit der Normalität kämpft. Doch jetzt droht diese kleine Insel des Erfolgs unterzugehen. Denn in Kabul hat sich eine Spekulationsblase gebildet, ganz ähnlich derjenigen, die vor einigen Jahren in den USA geplatzt ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-59"></span> Grund dafür sind die zahlreichen Angriffe der Aufständischen, die in den letzten Wochen dafür gesorgt haben, dass in Kabul wieder Angst und Schrecken herrschen. Zumal am Horizont der Abschied der US-Truppen droht, die bis 2014 das Land verlassen haben wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für viele Afghanen war die Ankündigung von US-Präsident Obama im Juni, dass ein Drittel der US-Streitkräfte im nächsten September das Land verlassen werden, der Anfang vom Ende des Aufschwungs in ihrem Land. Gerade für diejenigen, die vom Ansturm der &#8220;Besatzer&#8221; und ihrer Helfer und Helfershelfer profitiert haben, ist der Abzug der Truppen und die damit verbundene Rückkehr von hunderttausenden in ihre Heimatländer eine Hiobsbotschaft. Einige Immobilienmakler sprechen davon, dass der Marktwert von Häusern bereits um ein Drittel gefallen sei. Andere sagen, sie hätten seit der Ankündigung kein einziges Haus mehr verkauft.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Stimmung ist entsprechend gespannt, trotz der Bemühungen von US-Behörden, allen voran Botschafter Crocker, besorgte Bürger zu beruhigen. Keiner weiß, ob und wie es weiter geht, wenn erstmal die Truppen außer Landes sind und Afghanistan lernen muss, sich selbst zu helfen.</p>
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		<title>Erste Bowling-Bahn in Kabul</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Photo: Andrew Ressa Ein gehöriges Wagnis für die Investoren, ein Riesenspaß für Einheimische und Besucher zugleich: In diesen Wochen wurde in Kabul die erste Bowlingbahn in der Geschichte Afghanistans eröffnet. Damit wurde gleichzeitig auch ein positives Signal für die Zukunft dieser Stadt gesetzt: Trotz aller schlechter Nachrichten, die unsere Nachrichtenkanäle tagtäglich überfluten, ist in Afghanistan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kabuldiplo.de/goto/http://www.flickr.com/photos/aressa/3298191801/" title="Bowling_Pin_Play_078 by Andrew Ressa, on Flickr" ><img src="http://farm4.static.flickr.com/3445/3298191801_31194db77f.jpg" alt="Bowling_Pin_Play_078" width="350" height="165" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Photo: Andrew Ressa</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Ein gehöriges Wagnis für die Investoren, ein Riesenspaß für Einheimische und Besucher zugleich: In diesen Wochen wurde in Kabul die erste Bowlingbahn in der Geschichte Afghanistans eröffnet. Damit wurde gleichzeitig auch ein positives Signal für die Zukunft dieser Stadt gesetzt: Trotz aller schlechter Nachrichten, die unsere Nachrichtenkanäle tagtäglich überfluten, ist in Afghanistan der Wiederaufbau in vollem Gange. Und trotz der negativen Stimmung allenthalben gibt es Menschen wie Meena Rahmani, die an die Zukunft des Landes glauben und bereit sind, in diese Zukunft zu investieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-55"></span></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Afghanistan brauchte einen Platz wie diesen,&#8221; sagte Rahmani der Washington Post und damit hatte sie natürlich mehr als Recht. Im Jahr Elf der Besatzung sind Zeichen wie die Eröffnung einer Bowlingbahn mit dem etwas zweifelhaften Namen &#8220;The Strikers&#8221; ersehnte Tropfen auf einem glühenden Stein. Dennoch sind sie lebenswichtig für die Moral derjenigen, die sich trotz steigender Bedrohung durch die Taliban nach wie vor mit aller Energie für das Ziel einsetzen, Afghanistan in eine bessere Zukunft zu führen. Nicht weit entfernt von Kabuls größtem Einkaufszentrum, einem weiteren Symbol der Veränderung, dürfen jetzt also Familien auf 12 Bahnen dem Alltag entfliehen, der nach wie vor mehr als grau ist. Wer daran zweifelt braucht nur einen Blick auf die schwer bewaffneten Posten vor den Türen werfen. Denn natürlich liegt den Taliban nichts schwerer im Magen, als eine lachende, sich amüsierende Bevölkerung in einem Bowling-Center, einem Symbol westlicher Kultur. Zu allem Überfluss ist die Investorin weiblich.</p>
<p style="text-align: justify;">Im &#8220;Strikers&#8221; merkt man davon wenig. Es ist ein Ort zum Entspannen, zum Vergessen und zum Träumen.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Wieder schwerer Anschlag</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 16:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Darul-Aman-Palast in Kabul Es war einer der schlimmsten Anschläge auf Nato-Truppen seit beginn des Engagements im Jahr 2001 und ein weiterer Beleg dafür, dass die schlechten Nachrichten aus Kabul einfach nicht abreißen wollen: 17 Menschen starben am Samstag, als ein Geländewagen in eine gesicherte Militärkolonne fuhr und dann explodierte. Am schwersten getroffen wurde dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="   " title="Darul-Aman" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3c/Afghanistan_13.jpg/800px-Afghanistan_13.jpg" alt="" width="230" height="172" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Der Darul-Aman-Palast in Kabul</dd>
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<p style="text-align: justify;">Es war einer der schlimmsten Anschläge auf Nato-Truppen seit beginn des Engagements im Jahr 2001 und ein weiterer Beleg dafür, dass die schlechten Nachrichten aus Kabul einfach nicht abreißen wollen: 17 Menschen starben am Samstag, als ein Geländewagen in eine gesicherte Militärkolonne fuhr und dann explodierte. Am schwersten getroffen wurde dabei ein Bus mit zivilen Vertragsarbeitern. Unter den Toten sind aber auch Soldaten der internationalen Schutztruppe ISAF sowie drei Zivilisten. Noch ist nicht eindeutig geklärt, welche Nationalität die getöteten Soldaten hatten, das amerikanische Innenministerium geht aber davon aus, dass es sich fast ausschließlich um US-Amerikaner handelt.<span id="more-48"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Anschlag passiert auf einer Hauptverkehrsstraße am Stadtrand, nahe des ehemaligen Königspalastes Darul-Aman. Soldaten und zwei Hubschrauber der NATO riegelten das gesamte Gebiet sofort ab, während sich Sanitäter um die Verletzen kümmerten und zum Teil noch vor Ort versorgten. Die Ausmaß der Verwüstung ließ bereits darauf schließen, dass es sich um eine extreme Menge von Sprengstoff gehandelt haben muss. Das wurde später von einem Sprecher der Taliban bestätigt, der sagte, dass die 700 Kilogramm starke Ladung gegen Ausbilder für das afghanische Militär gerichtet gewesen sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein ähnlicher Anschlag wurde im Mai 2010 im Westen Kabuls verübt, als Attentäter einen Konvoi der Nato angriffen. 18 Menschen, darunter sechs ISAF-Soldaten, kamen damals ums Leben und genau wie am gestrigen Samstag bekannten sich die Taliban umgehend zu der Tat. Zudem wurde eine fast identische Menge Sprengstoff verwendet. Bundesaußenminister Guido Westerwelle verurteilte den Anschlag umgehend und versicherte der afghanischen Regierung, dass Deutschland weiter fest zu seinem Partner stehen werde.</p>
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		<title>Wulff &#8211; Überraschungsbesuch in Kabul</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 21:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ein Besuch im September aus sicherheitstechnischen Gründen platzte, holte Bundespräsident Christian Wulff an diesem Wochenende seinen Besuch in Kabul nach. Während seines kurzen Aufenthaltes traf sich Wulff mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai und besprach eine bevorstehende Konferenz zum Thema Afghanistan in Bonn Anfang Dezember. Er versicherte Karzai zudem, dass Deutschland Afghanistan ein treuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 8px;" title="wulff" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8d/Landtag_Niedersachsen_DSCF7769.JPG/401px-Landtag_Niedersachsen_DSCF7769.JPG" alt="" width="131" height="194" />Nachdem ein Besuch im September aus sicherheitstechnischen Gründen platzte, holte Bundespräsident Christian Wulff an diesem Wochenende seinen Besuch in Kabul nach. Während seines kurzen Aufenthaltes traf sich Wulff mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai und besprach eine bevorstehende Konferenz zum Thema Afghanistan in Bonn Anfang Dezember. Er versicherte Karzai zudem, dass Deutschland Afghanistan ein treuer Freund bleiben werde &#8211; auch nach 2014, wenn die deutschen Truppen mitsamt des restlichen Nato-Kontingents vorerst abgezogen werden. Karzai äußerte seinerseits die Hoffnung, dass die Konferenz im Dezember ein Meilenstein für die Sicherung des Friedens sein werde. Auch ein Besuch bei afghanischen Menschenrechtsaktivisten stand auf dem Programm.</p>
<p>Den Besuch Wulffs nahmen zahlreiche deutschen Medien zum Anlass, ihre Zweifel an der gegenwärtigen Außenpolitik der Koalition zu erneuern. So kritisierte beispielsweise die Mitteldeutsche Zeitung, dass die Bundesregierung Schönfärberei betreibe und von den echten Problemen ablenke: &#8220;Die Wahrheit ist,&#8221; <span id="more-42"></span>schrieb Markus Decker,  &#8221;dass Afghanistans Streitkräfte schlecht ausgerüstet und unzuverlässig sind, es keine funktionsfähigen staatlichen Strukturen gibt, die Opium-Produktion um 60 Prozent gestiegen ist, Pakistan die Stabilisierung des Nachbarn torpediert und die Verhandlungen mit den Taliban auf Eis liegen.&#8221;</p>
<p>Zur Zeit sind mehr als 5000 deutsche Soldaten in Afghanistan, die die afghanischen Behörden besonders bei der Ausbildung von Polizisten und dem Aufbau eines Justizwesens unterstützen. Gesondert von der Bundeswehr befinden sich noch zahlreiche Helfer im Land, die den Aufbau des Bildungssystem fördern, Straßen bauen und dabei helfen, die Verbesserung der Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Der finanzielle Beitrag der deutschen Steuerzahler zum zivilen Wiederaufbau betrug für die Jahre 2002 bis 2009 insgesamt 1,3 Milliarden Euro.</p>
<p>Mehr dazu gibt es auch bei den Kollegen von <a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kabuldiplo.de/goto/http://soldatenglueck.de/2011/10/16/64263/uberraschungsbesuch-des-bundesprasidenten-in-afghanistan-mit-kinderfahrrad-mit-stutzradern-fur-karzai-junior/" >soldatenglueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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